Enterprise Architecture.
Nachhaltige und nachvollziehbare Architekturen bilden die Basis einer zukunftssicheren Dokumentation von komplexen IT-Systemen und Rüstungsgütern für einen beschleunigten Beschaffungsprozess.
Anwendung der Methode Architektur für bessere Entscheidungsprozesse – auch bei komplexen Systemen.
Wir unterstützen die Bundeswehr und Verteidigungsindustrie bei der herausfordernden Planung, Steuerung und nachhaltigen Weiterentwicklung dieser Systeme: ganzheitlich und zielgerichtet. Die Methode Architektur schafft ein Verständnis für Wechselwirkungen von Fähigkeiten, Prozessen, Organisationen und Ressourcen – über alle Ebenen hinweg, von der strategischen Planung bis zur operativen Umsetzung. Zusätzlich lassen sich Anforderungen bei der Anwendung der Methode Architektur systematisch mit erfassten Fähigkeiten, Organisationen, Services und Ressourcen verknüpfen. Durch die Nutzung der Architekturmethode der Bundeswehr (ADMBw) oder dem Nato Architecture Framework (NAF), können fundiertere Entscheidungen auch bei komplexen Systemen getroffen werden und der Beschaffungsprozess kann dadurch beschleunigt werden.
Enterprise IT Security als Bestandteil der Zielarchitektur.
Key Service Felder.
Sicherheitssichten in der Architektur (Security Enterprise Architecture)
Anforderungserhebung und -analyse
Der Einstieg bei einem Architekturvorhaben beginnt stets mit der systematischen Erhebung der Anforderungen und Ziele. In einem strukturierten Dialog oder Workshop mit dem Bedarfs- oder Auftraggeber werden die Absichten, die Erwartungen und Rahmenbedingungen gemeinsam abgestimmt und festgelegt. Ebenso wird die bestehende Ausgangslage zusammen erarbeitet und bestimmt. Dabei werden etwa bereits vorhandene Architekturen, etablierte Systeme oder organisatorische Gegebenheiten, die Einfluss auf die geplante Zielarchitektur vorweisen, identifiziert: gemeinsam mit dem Auftraggeber und auf Basis der relevanten Vorgaben. Zusammen mit dem Auftraggeber bestimmen unsere Architekten auf Basis der Ziele und gemäß der relevanten Vorgaben des Rüstungsprozesses, die notwendigen Sichten.
Modellierung mit Sparx Enterprise Architect
Bei der Erstellung der Architektur wird von unseren Architekten das Modellierungswerkzeug Sparx Enterprise Architect eingesetzt. Die Modellierung der Architektur erfolgt dabei nach den Vorgaben ADMBw oder NAF und nach den gültigen Leitfäden der Bundeswehr. Alle Elemente im Modell werden gemäß der Vorgaben eindeutig und nachvollziehbar benannt, um Konsistenz und Verständlichkeit über alle Modelle hinweg sicherzustellen. Zusätzlich werden nach Bedarf zusätzliche Attribute im Modell festgehalten, um diese für Auswertungen oder Filterung nutzen zu können. Alle modellierten Elemente werden systematisch und übersichtlich im sog. Elementekatalog angelegt und gepflegt. Dies gewährleistet eine hohe Wiederverwendbarkeit, vermeidet Redundanzen und sorgt für eine konsistente Modellstruktur.
Nutzerakzeptanz durch Nachvollziehbarkeit
Unsere Architekten achten bei der Erstellung und Modellierung stets auf Verständlichkeit und Nachvollziehbarkeit im gesamtem Architekturmodell. Außerdem werden, nach Bedarf und bei komplexen Zusammenhängen, Diagramme für verschiedene Zielgruppen oder Anliegen erstellt, um die Wiederverwendung und Akzeptanz insgesamt zu steigern. Für den Einstieg in die Architektur werden dazu verschiedene Startseiten mit Verknüpfungen zu Sichten angelegt, um den Einstieg für Nutzer zu vereinfachen. Bei der Modellierung wird stets darauf geachtet, dass die Sichten bzw. Diagramme gut lesbar und logisch aufgebaut sind. Menschliche Faktoren wie Übersichtlichkeit, Lesbarkeit und klare Strukturen spielen dabei eine wichtige Rolle. So wird die Architektur nicht nur dokumentiert, sondern aktiv als Kommunikationsmittel genutzt.
Nutzung für Modellauswertung
Ein zentraler Mehrwert unserer Architekturmodellierung liegt in der gezielten Weiterverwendung der erstellten Modelle. Durch die strukturierte und attributbasierte Modellierung lassen sich auf Knopfdruck Auswertungen zu spezifischen Fragestellungen erzeugen – etwa zur Abdeckung von Anforderungen, zur Darstellung von Fähigkeiten und Ressourcen oder zur Analyse von bereitgestellten Services und die dazu notwendigen Ressourcen. Unsere Architekten bauen die Modelle stets nachhaltig auf, so dass relevante Informationen gefiltert, sortiert und in übersichtlichen Berichten oder Sichten zusammengestellt werden können. Darüber hinaus ermöglichen wir die automatisierte Generierung von Dokumenten – etwa Architekturbeschreibungen, Systemdokumentationen oder Steckbriefen einzelner Komponenten. Diese können regelmäßig aktualisiert werden, ohne dass Inhalte mehrfach gepflegt werden müssen. Das spart Zeit, reduziert Fehlerquellen und sorgt für eine konsistente Kommunikation über alle Projektphasen hinweg.
Key Benefits.
Konsistente und nachhaltige Modellierung
Unsere Leistungen tragen dazu bei, dass die Architekturmodelle von IT-Systemen und Waffensystemen langfristig nutzbar und wiederverwendbar sind und bleiben.
Aufbau der Modelle
Durch unsere umfassende Erfahrung beim strukturierten Aufbau von Modellen, wird das gezielte Auffinden von Informationen zur Beantwortung von konkreten Fragestellungen stark erleichtert.
Nachvollziehbare Modelle
Mit unseren Methoden sorgen wir dafür, dass die Modelle für unterschiedliche Zielgruppen verständlich und nachvollziehbar sind, damit die Architektur besser als Kommunikationsmittel von Entscheidern genutzt werden kann.
Auswertung von Modellen
Das Modell dient zugleich als Grundlage für automatisierte Dokumente und damit lassen sich zeitnah und schnell Architekturbeschreibungen, Steckbriefe oder Systemübersichten auf Knopfdruck generieren und aktuell halten.
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Aktuelles.
Häufige Fragen und Antworten.
Beide sind Rahmenwerke zur strukturierten Beschreibung sowie Erfassung bzw. Modellierung komplexer Gesamtsysteme über Fähigkeiten, Anwendungsfälle, Services und Ressourcen hinweg. NAF ist das NATO-weite Rahmenwerk und vor allem in multinationalen Vorhaben relevant, während das ADMBw die nationale Ausprägung für Vorhaben der Bundeswehr ist und deren spezifische Vorgaben sowie Leitfäden abbildet. In der Praxis bestimmt der Auftraggeber bzw. das Vorhaben, welches Rahmenwerk gilt; die Modellierung folgt dann konsistent dessen Sichten und Namens- sowie Modellierungskonventionen.
Eine konsistente Architektur macht Wechselwirkungen zwischen Fähigkeiten, Anwendungsfällen, Services und Ressourcen explizit. Dadurch lassen sich Anforderungen früh mit vorhandenen Fähigkeiten verknüpfen, Redundanzen vermeiden und Entscheidungen auf einer belastbaren Modellbasis treffen. Das verkürzt Abstimmungsschleifen und reduziert das Risiko teurer Fehlentscheidungen in späten Projektphasen – ein wesentlicher Hebel für einen beschleunigten Beschaffungsprozess.
Sicherheitsaspekte sind keine nachgelagerte Disziplin, sie werden in verschiedenen Sichten der Zielarchitektur berücksichtigt und modelliert. Eine durchdachte Enterprise IT Security beschreibt, wie Schutzbedarfe, Zugriffsmodelle und Sicherheitsdomänen über alle Ebenen hinweg konsistent verankert werden. So lassen sich Sicherheitsanforderungen systematisch mit Fähigkeiten, Anwendungsfällen, Services und Ressourcen verknüpfen, statt sie später aufzusetzen – das erhöht sowohl Resilienz als auch Nachvollziehbarkeit.
Sparx Enterprise Architect ist ein etabliertes Werkzeug, das die Modellierung nach ADMBw und NAF unterstützt und alle Elemente in einem zentralen, wiederverwendbaren Modellelementekatalog verwaltet. Eindeutige Benennung und gepflegte Attribute sorgen für Konsistenz über Modelle hinweg, ermöglichen Auswertungen sowie Filterung und vermeiden Redundanzen. Das Ergebnis ist eine nachvollziehbare, langfristig pflegbare Modellbasis.
Im Rahmen der Anforderungserhebung werden Ziele und Rahmenbedingungen mit dem Auftraggeber strukturiert abgestimmt und die Ausgangslage (bestehende Architekturen, Systeme, organisatorische Gegebenheiten) erfasst. Diese Anforderungen werden anschließend systematisch mit den modellierten Fähigkeiten, Anwendungsfällen, Services und Ressourcen in Beziehung gesetzt, sodass Abhängigkeiten und Lücken sichtbar werden.
Konsistenz entsteht durch verbindliche Namens- sowie Modellierungskonventionen, einen gepflegten Modellelementekatalog und die Orientierung an den gültigen Leitfäden (ADMBw/NAF). Werden Elemente zentral verwaltet und mit Attributen versehen, lassen sie sich projektübergreifend wiederverwenden und auswerten. Wichtig ist eine kontinuierliche Pflege – eine Architektur, die nicht aktuell gehalten wird, verliert schnell ihren Mehrwert.




