Requirements Engineering.
Präzise Anforderungen als Grundstein einer zukunftssicheren IT-Architektur und einen auf die Zeitenwende angepassten Rüstungsprozess.
Nachhaltige IT-Lösungen: Von der Anforderung zum IT-Sicherheitskonzept (Security Requirements Engineering).
Wir unterstützen die Bundeswehr dabei, komplexe Rüstungsprojekte erfolgreich und nachhaltig zu realisieren. Wir stellen sicher, dass Anforderungen klar und präzise definiert sowie in Einklang mit der übergeordneten Enterprise Architecture gebracht werden. Ob strukturiert oder agil, unser Requirements Engineering umfasst den gesamten Lebenszyklus eines Projekts: Von der Erhebung und Spezifikation der Anforderungen, der Erstellung von passgenauen Leistungsbeschreibungen, der Begleitung bei Testveranstaltungen, bis hin zum Betreiben eines anforderungsbasierten Nutzungs- und Obsoleszenz Managements.
Key Service Felder.
Anforderungserhebung und -analyse
Durch kreative, zielgerichtete Workshops und weiteren Erhebungstechniken erarbeiten wir gemeinsam mit den Stakeholdern der Bundeswehr die funktionalen und nicht-funktionalen Anforderungen. Unsere Requirements Engineers helfen dabei, dass diese Anforderungen konsolidiert, valide und angemessen sind. Somit werden nicht nur die unmittelbaren Projektziele unterstützt, sondern auch mit den übergeordneten der Enterprise Architecture der Organisation in Einklang gebracht. Dies gewährleistet eine nachhaltige Integration in bestehende IT-Landschaften und Strategien.
Anforderungsmanagement mit Require.7
Um Anforderungen effizient und in hoher Qualität erfassen und verwalten zu können, entwickeln wir gemeinsam mit proBIN die für die Bundeswehr maßgeschneiderte Softwarelösung Require.7, die eine transparente Nachverfolgung und ein konsistentes Änderungsmanagement ermöglicht. Dies fördert ebenso eine wechselseitige Integration der Anforderungen in die IT-Architektur und Werkzeuglandschaft und ermöglicht dadurch eine schnellere und agile Lösungsfindung.
Erstellung von Leistungsbeschreibungen
Basierend auf den ermittelten Anforderungen unterstützen wir die Bundeswehr bei der Erstellung von vorgabenkonformen Leistungsbeschreibungen. Diese in Require.7 umgesetzte Methodik bildet die Grundlage für Ausschreibungen und Vergabeverfahren, stellt aber auch sicher, dass alle definierten Anforderungen klar und verlässlich formuliert in Pflichtenheften der Bieter beantwortet und in einer objektiven und transparenten Angebotsbewertung zugrunde gelegt werden können.
Anforderungsbasiertes Testen
Wir begleiten den Kunden bei der Planung, Durchführung und Auswertung der Nachweisführung. Dabei stellen wir sicher, dass die Tests und Prüfungen eng mit den Anforderungen verknüpft sind. Zur Verifikation und Validierung setzen wir effektiv Methoden in Reviews, Befragungen und szenarbasierten Erprobungen ein. Unser Fokus auf das anforderungsbasierte Prüfen sorgt dafür, dass frühzeitig mögliche Abweichungen erkannt werden und die Lösungen genau den Bedürfnissen der Bundeswehr entsprechen.
Key Benefits.
Optimale Architektur-Anpassung
Unsere Leistungen tragen dazu bei, dass die erarbeiteten Anforderungen nahtlos in die bestehende Enterprise Architecture integriert sind.
Effizienz und Transparenz
Mit unseren Tools und Methoden sorgen wir für eine klare Dokumentation und Nachvollziehbarkeit der Anforderungen sowie deren Umsetzung – von der Erhebung bis zur Obsoleszenz.
Minimierung von Fehlentwicklung
Erhebliche Reduzierung von Fehlentwicklungen und Nacharbeiten durch frühzeitige und umfassende Anforderungsdefinition durch Tests und enge Abstimmung mit der IT-Architektur.
Wiederverwendbarkeit durch Standardisierung
Gleichartige Rüstungsprojekte profitieren von übertragbaren Methoden und anpassbaren Templates.
Let’s get in touch!
Kontaktieren Sie unsere Cybersecurity-Experten. Gemeinsam finden wir eine maßgeschneiderte Lösung zum Schutz Ihrer hochsensiblen Daten.

Aktuelles.
Häufige Fragen und Antworten.
Klassisches Requirements Engineering erhebt, spezifiziert und verwaltet alle Anforderungen an ein System. Security Requirements Engineering ist die sicherheitsbezogene Ausprägung davon und beschreibt, wie das System vor äußeren Bedrohungen geschützt werden kann: Es identifiziert Schutzbedarfe, leitet konkrete Sicherheitsanforderungen ab und stellt sicher, dass diese von Beginn an Teil der Spezifikation sind. Der Vorteil: Sicherheit wird nicht nachträglich „aufgesetzt“, sondern ist von der ersten Anforderung an nachvollziehbar verankert.
Indem Schutzbedarf und Bedrohungslage bereits in der Anforderungserhebung betrachtet werden – nicht erst in der Umsetzung. Dazu gehören die Einbindung der relevanten Vorgaben (regulatorisch und organisatorisch), die Analyse potenzieller Risiken, eine strukturierte Ableitung von Sicherheitsanforderungen und deren Verknüpfung mit den funktionalen Anforderungen. So entstehen Leistungsbeschreibungen, die Sicherheit von Anfang an mitdenken.
Ein IT-Sicherheitskonzept übersetzt die erhobenen Schutzbedarfe und Sicherheitsanforderungen in konkrete technische und organisatorische Maßnahmen. Aus klaren Anforderungen lassen sich Schutzziele, Maßnahmen und Nachweise nachvollziehbar ableiten und gegen die übergeordnete Architektur prüfen. Je präziser die Anforderungen, desto belastbarer und auditfester wird das resultierende Sicherheitskonzept.
Anforderungen müssen mit der Zielarchitektur in Einklang stehen, sonst entstehen Brüche zwischen Planung und Umsetzung. Requirements Engineering stellt sicher, dass Anforderungen klar definiert und mit den modellierten Fähigkeiten und Systemen der Enterprise Architecture verknüpft sind. So bleiben Einzelvorhaben anschlussfähig an das Gesamtbild – gerade in langlaufenden, komplexen Projekten.
Über durchgängige Dokumentation und Nachverfolgbarkeit (Traceability): Jede Anforderung wird von der Erhebung über Spezifikation und Leistungsbeschreibung bis zu Test und Betrieb verfolgt. Werkzeuggestützt – etwa mit etablierten Anforderungsmanagement-Tools – lässt sich jederzeit nachweisen, ob eine Anforderung umgesetzt und getestet wurde. Das ist die Grundlage für Abnahmen und für den Nachweis gegenüber Auftraggebern.
Strukturiertes (klassisches) Vorgehen passt zu stabil definierten, stark regulierten Vorhaben mit festen Abnahmekriterien. Agiles Requirements Engineering eignet sich, wenn Anforderungen sich iterativ schärfen. In regulierten Projekten ist oft eine Kombination sinnvoll: ein stabiler Rahmen aus verbindlichen Anforderungen, regulatorischen Vorgaben und Dokumentation, innerhalb dessen einzelne Bestandteile iterativ verfeinert werden.




